Ciudad Perdida

Mittwoch, 12.4.2017 – Samstag, 15.4.2017
Am Mittwoch morgen haben wir die Finca Carpe Diem verlassen und sind nach Santa Marta zu der Agentur gefahren, die die Wanderung zur „Verlorenen Stadt“ organisiert hat. Das Büro war in einem Hostel untergebracht, dort konnten wir unser Gepäck unterbringen, das wir für die Wanderung nicht benötigen würden. Wir brauchten nur sehr wenig mitzunehmen, weil für Essen und Übernachtung gesorgt werden würde. Das Essen wurde von Mulis transportiert. Zunächst sind wir 2 bis 3 Stunden mit einem Jeep gefahren, dann gab es erst mal Mittagessen. Dort haben wir dann auch Leute getroffen, die gerade die Tour beendet hatten, einige sahen ziemlich fertig aus, eine Frau meinte, sie würde uns nicht beneiden um das was vor uns liegt.

Bis zum Übernachtungsstopp waren es ca. 3-4 Stunden zu laufen. Zwischendurch gab es kleine Verpflegungsstopps, es gab Obst und manchmal Süßigkeiten. Wir hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, es hat nicht geregnet und die Wege waren nicht matschig. In unserer Gruppe waren wir zwölf Personen, wir hatten zwei Guides und eine Köchin. Da auch noch andere Agenturen diese Wanderung anbieten, waren wir ca. 60 -70 Personen insgesamt. Auf dem Weg hat sich das aber ziemlich verlaufen. Ich bin eher langsamer gegangen als die meisten anderen. Ein Paar hatten wir allerdings in unserer Gruppe, die nie Sport machen und entsprechend untrainiert waren, die waren noch langsamer als ich, am letzten Tag mussten sie auf  Maultieren reiten, weil sie überall Schmerzen hatten.

Am nächsten Tag sind wir um 5:00 morgens aufgestanden, um 5;30 Uhr gab es Frühstück und um 6:00 Uhr ging es los, wir kamen gegen 10 Uhr an einer schönen Badestelle an, dort haben wir eine längere Pause gemacht und sind bis zum Mittagessen dageblieben. Nach der Pause lagen nochmal ca. vier Stunden vor uns. Grundsätzlich geht es entlang der ganzen Strecke ständig bergauf und bergab.

Am dritten Tag sind wir wieder früh gestartet und waren nach ca. einer Stunde und 1200 Stufen in der „Verlorenen Stadt“ angekommen. Beeindruckend war die Ausdehnung der ganzen Anlage, die Stadt wurde zwischen dem 11. und dem 16. Jahrhundert errichtet und ist neben Machu Picchu eine der größten wiederentdeckten präkolumbischen Städte Südamerikas. Wir haben uns dort ca. zwei bis drei Stunden aufgehalten und diesen speziellen Ort auf uns wirken lassen.

Zurück sind wir dann den gleichen Weg gegangen, wir haben noch einmal übernachtet, bevor wir dann mittags am vierten Tag wieder an dem Ausgangsort angekommen waren. Ich war stolz, dass ich die ganze Strecke ohne Probleme bewältigen konnte, es war ein besonderes Erlebnis.

 

 

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