Lagos-Quarteira

4.10.2016: Aus dem netten Hostel gegen 10 Uhr gestartet, eigentlich zu spät, dafür dass es im Moment sehr heiß ist.
Hinweise auf den Radweg habe ich vergeblich gesucht, so musste ich auf der vielbefahrenen Hauptstraße fahren. Parallel zur Hauptstraße verläuft auch noch eine Autobahn. Diese ist allerdings kostenpflichtig, so dass viele Autofahrer auf die Bundesstraße ausweichen. In Figueira kurz vor Portimão habe ich bei Tic Tac Bike Tour haltgemacht und nach dem Radweg gefragt. Der Mann war ziemlich frustriert, weil es diesen Radweg in weiten Teilen gar nicht gibt. Er möchte organisierte Radtouren anbieten, was bei der schlechten Infrastruktur für Fahrräder sicher nicht einfach ist. Er hat sich darüber geärgert, dass der Radweg beworben wird. Das führe dazu, dass die Leute zwar angelockt werden, aber sicher nicht wieder kommen. Er hat mir dann auch noch eine Streckenempfehlung für die Weiterfahrt gegeben. Die Straße war aber auch sehr befahren und vor allen sehr eng, da bin ich lieber auf die von Komoot empfohlene Strecke ausgewichen.

Dieser junge Mann ist dabei sein Bike Tour Business aufzubauen. Sicher nicht einfach
Dieser junge Mann ist dabei sein Bike Tour Business aufzubauen. Sicher nicht einfach
Alter Hafen von Pontimão
Alter Hafen von Pontimão
Dieser blaue Streifen soll wohl auch den Radweg markieren.
Dieser blaue Streifen soll wohl auch den Radweg markieren.
Schotterpiste als Radweg
Schotterpiste als Radweg
Schotterpiste mit Aussicht
Schotterpiste mit Aussicht
Albufeira
Albufeira
Investitionsruinen
Investitionsruinen
Die sonst so fleischigen Kakteen sind ziemlich ausgetrocknet
Die sonst so fleischigen Kakteen sind ziemlich ausgetrocknet

Es gab immer wieder schöne, auch sehr ländliche Abschnitte, aber einige längere Strecken musste ich heute auf der Bundesstraße fahren bzw. durch städtische Strukturen (große Straßen, viele Kreisverkehre). Wenn es Ausweichstrecken gibt, sind diese oft von schlechter Qualität. Es gibt nur wenige asphaltierte Abschnitte.  Andere Tourenradfahrer sieht man nur selten. In Quarteira gab es einen sehr schönen Zeltplatz mit vielen Bäumen und nicht weit vom Meer entfernt. Dort habe ich einen jungen Franzosen kennengelernt, der mit dem Rad von Faro nach Porto fahren will. Leider konnte er sein Rad bei der Ankunft auf dem Flughafen nicht entgegen nehmen. Glücklicherweise kam es am nächsten Morgen. In der Bar haben wir noch was getrunken und gegessen. Später kamen noch Helen und Phil dazu, das neuseeländische Ehepaar, das ich in Zambujeira kennen gelernt und in Sagres  wiedergetroffen hatte.

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