Tairona Nationalpark

Samstag, 29.4.2017 – Sonntag, 30.4.2017
Mit dem Bus sind wir zu dritt in Richtung Santa Marta gefahren. Clare und ich sind im Tairona Park, der an der Stecke lag, ausgestiegen und haben dort noch eine Nacht verbracht. Der Tairona Park ist bekannt für seine wunderschöne Landschaft mit vielen herrlichen Stränden und dahinter liegendem Regenwald, durch den einige Wanderwege verlaufen. Wir hatten unser gesamtes Gepäck dabei, weil wir nicht wussten, dass man zu den meisten Übernachtungsmöglichkeiten mindestens eine Stunde durch den Nationalpark laufen musste. Vom Parkeingang fährt ein Kleinbus in den Park hinein bis zu einem Parkplatz und einem Informationsstand. Außerdem war hier der Startpunkt für Ausritte mit dem Pferd sowie eine nahegelegene Ecolodge. Von hier aus starten auch die Wanderwege innerhalb des Parkes zu den anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Wir haben die erste Möglichkeit gewählt (Castelletes), die noch an der Busstrecke lag, weil wir mit unserem Gepäck nicht so weit laufen wollten und weil der Ort uns empfohlen worden war. Vom Eingang gingen wir durch einen schön angelegten Garten bis zur Rezeption. Wir hatten die Möglichkeit in Hängematten oder in Zelten direkt am Strand zu übernachten. Wir haben die Hängematten gewählt, die zusätzlich Moskitonetze hatten.

Am Nachmittag haben wir noch einen Spaziergang gemacht um den Park zu erkunden. Die Strände in der Nähe der Ecolodge waren sehr schön, allerdings wegen der Strömung nicht zum Baden zu empfehlen. Wir sind dann zurück gelaufen und haben am Strand in Castelletes den Sonnenuntergang genossen.

Am nächsten Morgen sind wir um 5 Uhr aufgestanden weil uns jemand erzählt hatte, dass wir morgens ganz viele Tiere sehen könnten. Allerdings hatten wir da gar kein Glück, das war etwas enttäuschend. Wir sind bis Arrecifes ca. 1,5 Stunden zu der Haltestelle des Busses gelaufen. Ich habe dort ein luxuriöses, teures Frühstück genossen während Clare noch den ganzen Weg bis El Cabo de San Juan gelaufen ist. Mir war es zu heiß und ich habe mir auch nicht viel davon versprochen noch mehr Regenwald und noch einen weiteren Strand zu sehen. Auf dem Rückweg sind uns unglaublich viele Leute entgegen gekommen. Ganze Gruppen haben sich dort durch den Park geschlängelt. Als wir wieder in unserem Camp in Castelettes angekommen waren, haben wir unsere Sachen gepackt und sind mit dem Kleinbus zum Parkausgang gefahren um weiter nach Cartagena zu fahren.
Als wir am Parkausgang aus dem Bus stiegen, wurden wir gleich angesprochen, ein Busticket nach Cartagena sollte 70.000 COP (ca. 23 Euro) kosten, dann gab es ein zweites Angebot und die beiden haben sich gegenseitig immer weiter unterboten, bis wir ganz schnell bei 40.000 COP (ca. 13 Euro) gelandet waren. Dafür war der Bus aber auch ziemlich schrottig und ich war dankbar, dass ich bisher nie an Bustickets gespart habe.

In Cartgena haben sich die Wege von Clare und mir getrennt, weil sie aus Kostengründen weiter außerhalb wohnen wollte.

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