Rundgang durch Ramallah

Am 25.10.2014 haben wir einen Rundgang durch die Altstadt von Ramallah gemacht. Ramallah ist eine der größten palästinensischen Städte in den besetzten Gebieten. Es wird sehr viel gebaut, man sieht viele Rohbauten bzw. halbfertige Gebäude. Früher diente Ramallah, wegen des kühleren Klimas, als Sommerresidenz für die Wohlhabenden aus Jerusalem. Heute ist es auch Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), nachdem die Versprechungen, die PA in Jerusalem anzusiedeln, nicht eingehalten wurden.

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Sufi Trail in Palästina, Deir Ghassaneh

Am Freitag, den 24. 10.2014, wollten wir von Ramallah  zur palästinensischen Universität Bir Zeit fahren. Leider war die Universität aus uns nicht bekannten Gründen geschlossen. Unsere nächste Station war die NGO Rozane in Deir Ghassaneh. Dort wurden wir von unserem lokalen Begleiter begrüßt. Rozane wird von verschiedenen europäischen Ländern unterstützt und bemüht sich um Projekte für Jugendliche und Frauen sowie um das Bewahren des kulturellen Erbes des palästinensischen Volkes. Ziel ist auch die Stärkung von lokalen Wirtschaftsstrukturen.

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Besuch in Bil’in

Gewaltfreier Widerstand gegen die Mauer

Am 23.10.2014 waren wir in Bil’in, wo seit 10 Jahren jeden Freitagnachmittag vielbeachtete, friedliche Proteste gegen die Mauer stattfinden. Mit Unterstützung  internationaler und israelischer Gruppen sowie eines israelischen Anwaltes konnte erreicht werden, dass die Mauer im Jahr 2011 näher an die hinter der Mauer liegende jüdische Siedlung versetzt wurde. Wir wurden in Bil’in von Abdallah Abu Rahma, einem international bekannten und von der EU ausgezeichneten Aktivisten, empfangen.

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Jiftlik-das Dorf, das es nicht geben sollte

Unser Besuch in Jiftlik im Jordantal am 22. Oktober 2014 folgte direkt im Anschluss an den Besuch in der jüdischen Siedlung Rechalim. Es war bedrückend zu erleben, wie erbärmlich die Lebensbedingungen für die palästinensische Bevölkerung dort unter der ständigen Bedrohung durch die israelische Armee und aggressive jüdische Siedler sind. Auf dem Weg dorthin passieren wir zahlreiche jüdische Siedlungen, die sich durch die gepflegten und üppigen landwirtschaftlichen Nutzflächen deutlich von den palästinensischen Feldern unterscheiden. Schon auf den ersten Blick erkennt man so, welche Folgen die ungerechte Wasserzuteilung für die Bodenkultivierung hat.

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Besuch bei einer Siedlerin

Kartenausschnitt Rechalim

Am 22.10.2014 im Anschluss an den Stadtrundgang in Nablus haben wir die jüdische Siedlung Rechalim besucht. Die Siedlung liegt im besetzten Westjordanland in einem C-Gebiet. Nach dem Völkerrecht hat Israel als Besatzungsmacht kein Recht dort Siedlungen zu errichten. Trotzdem werden viele Siedlungsprojekte von den israelischen Behörden genehmigt.

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Nablus-Stadtrundgang

Am 22. Oktober 2014 haben wir am Vormittag einen Rundgang durch die Stadt Nablus gemacht. Nablus ist eine palästinensische Stadt im sog. A-Gebiet. Die Stadt steht damit sowohl zivilrechtlich als auch militärrechtlich unter palästinensischer Verwaltung. Wir wurden von Majdi Shella, der uns als Gewerkschafter und Netzwerker in unserem Reiseprogramm vorgestellt wurde,  durch die Stadt geführt.

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Olivenöl aus Palästina

In Burqin, einem Nachbarort von Jenin, haben wir die moderne Olivenmühle „Canaanfairtrade“ besichtigt. Der Besitzer der Mühle ist vor 10 Jahren aus Amerika nach Palästina zurückgekehrt. Schon vor der Reise hatten wir in einem Fernsehbericht des WDR von dem Betrieb gehört. Das folgende Zitat macht verständlich worum es bei diesem Projekt geht.

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Ankunft in Israel

Am Montag den 20.10.2014 sind wir in Tel Aviv angekommen und haben am Flughafen die anderen Reiseteilnehmer, unseren Begleiter Georg Baltissen und unseren Fahrer Fadi kennengelernt. Auf einige Teilnehmer mussten wir etwas  warten, da sie sich längeren Befragungen durch die Einreisebehörden unterziehen mussten, nachdem sie als Reiseziele Städte im besetzten Westjordanland angegeben hatten.

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