9.8.2016: Heute bin ich erst um 8:30 Uhr aufgewacht, weil ich in der Nacht zu lange an meinen Blogbeiträgen gearbeitet hatte (Muss ich ja ausnutzen, wenn ich Strom im Zelt und WLAN-Empfang habe).

Gegen 9:30 Uhr ging es nach einem Mini-Frühstück los. Nach 15 km kam ich nach Acenis, eigentlich eine größere Stadt, aber ich habe nirgends einen Bäcker oder einen Supermarkt gefunden (in kleinen Dörfern ist das oft einfacher).




So bin ich weiter nach Oudon gefahren, wo es einen Supermarkt und einen schönen Rastplatz gab. Um 12 Uhr konnte ich dann endlich frühstücken, einen Kaffee gab es später.

Im Schatten war es recht kühl, es wehte ein kühler Wind. Um 14:30 Uhr, kurz vor Nantes, habe ich die nächste Rast gemacht und dachte, ich könnte eigentlich mal Pause machen und zwei Nächte in Nantes verbringen. Über Airbnb habe ich so kurzfristig nichts geeignetes gefunden, so dass ich dann doch weiter gefahren bin.



Der nächste Zeltplatz war von Nantes dann noch 34 km entfernt. Nachdem mich komoot gut wieder aus der Stadt raus navigiert hat, kam ich an eine Fähre.

Als ich am anderen Ufer ankam, war es schon sieben Uhr und noch 15 km zu fahren. Mit mir waren noch vier junge Italiener, die das gleiche Ziel hatten. Es ging dann recht flott, auch wenn es am Ende noch ordentlich Gegenwind gab. Ich war froh, als ich endlich da war. Insgesamt waren es heute etwa 84 km. Der Zeltplatz war sehr einfach, es gab kein Restaurant in der Nähe und auch kaum was zum Einkaufen. In der Rezeption gab es ein kleines Holzregal mit einigen Packungen Toastbrot, 3 Fischkonserven, 1 Glas Nutella und 3 Flaschen Cola. Für mein Abendessen habe ich dann ein Toastbrot und eine Fischkonserve ausgewählt, besser als nichts.
Mein Zeltnachbar war ein junger Student aus Wismar, der auch seit dem 18. Juli unterwegs war, allerdings ist er über die Nordsee- und Atlantikküste gekommen. Er hatte die meiste Zeit schlechtes Wetter. Wir haben dann noch nett geplaudert, bis dann um halb zehn Schlafenszeit war.
In der Nacht war es ziemlich kalt und ich habe ein bißchen gefroren. Ich hoffe es wird wieder wärmer, wenn ich weiter Richtung Süden fahre.