18.08.2016: Sara und ich sind morgens nach einem kleinen Frühstück in dem Café bei ihr auf dem Zeltplatz bei gutem Wetter gestartet. Sara hat einen sehr zügigen Fahrstil und bis zum Leuchtturm habe ich ihr noch folgen können.

Als wir dann aber an diesen schönen Strand kamen, wollte ich erstmal Pause machen und den Strand genießen. Wir haben uns dann getrennt, weil sie bis morgen in Bordeaux sein wollte, während ich noch nicht so richtig wußte, wo ich als nächstes hinfahren wollte.


Die Pause am Strand habe ich dann genutzt, im Internet auf der Plattform „Workaway“ herumzustöbern. Durch Zufall fand ich eine sehr hilfreiche Funktion, die ich vorher nicht gefunden hatte: Die Suche nach „Anbietern“ auf einer Karte. Dort habe ich in 95 km Entfernung, zwischen Bordeaux und der Atlantikküste eine Familie/Großfamilie gefunden, die den Anspruch hat, alles selber zu machen: Lebensmittel im eigenen Garten, erneuerbare Energien usw.. Da ich nach 4 Wochen Radfahren mal wieder eine Pause brauchte und vor allem weil ich in Frankreich ja auch Französisch lernen wollte, habe ich vom Strand aus eine Email geschrieben und mich um einen Aufenthalt bei der Familie beworben. Nachdem ich schon vorher erfahren habe, dass es gar nicht so einfach ist, etwas zu finden, und ich von zu Hause aus vor Beginn der Reise einige Emails geschrieben habe, auf die ich nicht mal eine Antwort bekommen habe, war ich nicht besonders zuversichtlich, das es diesmal, noch dazu so kurzfristig, klappen würde. Ich bin dann langsam, mit vielen Pausen weitergefahren. Es lagen einige schöne kleine Orte an der Strecke.



In Royan, die Stadt an der Mündung der Gironde, die im 2. Weltkrieg von den Amerikanern fast vollständig zerstört worden ist, habe ich die Gironde mit einer großen Fähre überquert. Die Überfahrt dauerte 20 Minuten.


Im ersten Küstenort auf der anderen Seite der Mündung der Gironde in Soulac-sur-Mer habe auf dem ersten Zeltplatz einen schönen Platz gefunden. Der Zeltplatz lag nicht nur direkt am Meer sondern hatte zu diesem auch direkten Zugang. Von meinem Zelt aus, waren es vielleicht 100 m zum Strand. Inzwischen hatte ich auch eine positive Antwort auf meine Anfrage über Workaway erhalten. Ich wäre jederzeit willkommen und könnte kommen, wann ich wollte.


Schöne Bilder – jemand, der noch schneller strampelt, kaum zu glauben!
Hallo Klaus,
freut mich, dass Dir die Bilder gefallen. Ja , ich musste immer an Dich denken, als ich mich anstrengen musste, das Tempo zu halten.
Liebe Grüße
Bettina